Vernissage: 26. Juni 2026
SommerSalon 2026
Der Kölner Künstler Jared Bartz, der seit 2003 in Hamburg lebt, stellte Anfang 2026 in einer Solo-Show seine Arbeiten in der Galerie Holthoff vor. Gezeigt wurden – neben seinen imposanten Köpfen – Reliefs, die sowohl die Thematik der Porträts als auch der Landschaften aufnehmen. Mit hoher Genauigkeit schält Jared Bartz seine Skulpturen aus dem Material – die handwerkliche Präzision und Klarheit stehen dem Offenen des Produktionsprozesses gegenüber. Der Künstler arbeitet mit Kettensäge, Trennschleifer oder Presslufthammer – dadurch sind seine Werke von grob belassenen Oberflächen geprägt. Mit diesen Texturen zeichnet er; sie verleihen seinen Skulpturen eine physische Kraft und unverwechselbare Lebendigkeit.
Zeigen werden wir im SommerSalon die Holzskulptur oak 930 aus Eiche.
Christian Blau ist ein Hamburger Künstler mit Projekten aus den Bereichen Material Experimente, Fotografie auf Sandoberflächen, Soundobjekte und Installation. Christian Blau ist 1960 in Hamburg geboren, nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Hamburg, startet er 1982 als Schlagzeuger, Texter und Komponist in diversen Projekten. 1992 erste Arbeiten mit Sand, Asche und Blei. Seit 1993 arbeitet der Künstler in Hamburg und an der Elbe nahe Altendeich.
Damien Daufresne, 1979 in Paris geboren. Der Künstler beschäftigt sich seit fast zwanzig Jahren mit Fotografie, Malerei, Druckgrafik und bewegtem Bild. Seit seiner ersten Ausstellung im Jahr 2001 wird seine Arbeit regelmäßig von verschiedenen Galerien, Kunstzentren und Festivals in Frankreich und im Ausland präsentiert. Seine Arbeiten werden in mehrerer Editionen und Publikationen verlegt - u.a. im Verlag Fata-Morgana (Berlin), Blow Up press (Warschau), Edizioni Origini (Livorno) und lamaindonne (Marcillac-Vallon). Der Künstler lebt mit seiner Familie seit 2006 in Berlin.
Patrick Gabler, *1967 München. Gablers vielschichtige, labyrinthartige Strukturen verdichten sich zu Kreisen und kometenartigen Formationen, die Spuren imaginärer und romantischer Landschaften in sich tragen. Seine mit Tusche ausgeführten Zeichnungen wirken zugleich kontemplativ und pulsierend und verbinden gegenständliche Darstellung mit Abstraktion. Die harmonische Kartierung einzelner Pinselstriche erinnert an historische Kartografien und eröffnet einen Blick auf die Welt, der durch präzise und sorgfältig ausgearbeitete Ordnungs- und Zeichensysteme vermittelt wird. Seine Werke befinden sich in öffentlichen Sammlungen wie dem Kupferstichkabinett Berlin, dem Museum of Fine Arts San Francisco, im Musée de Beaux-Arts Caen und in der Kunsthalle Hamburg.
Rudi Kargus, 1952 in Worms geboren, war von 1971–89 Profifußballspieler beim Hamburger SV und anderen Vereinen. Seit 1996 intensive Beschäftigung mit der Malerei, seit 1997 enge Zusammenarbeit mit dem Kunstdozenten Jens Hasenberg. Der Künstler, der seit den 1980er Jahren in Hamburg lebt, hat sich eine exzellenten Namen als Maler erarbeitet und wurde national und international mehrfach ausgestellt.
Friederike Just, lebt und arbeitet in Süddeutschland und Italien. Sie studierte von 1992 – 1998 an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart, mit dem Schwerpunkt Malerei / Zeichnung.
Friederike Justs Malerei polarisiert mit ihrem ironisch-kritischen Blick auf den Menschen, unsere Gesellschaft, die sie in ihren Bildern in oft gnadenloser Offenheit bloßstellt. In ihren Bildern stellt Just den Menschen mit allesamt seine Schwächen dar, geistig, physisch, religiös, ohne Tabus.