Ulrich Bittmann, Sweet, 2010/2026, Öl auf Leinwand, 40 x 40 cm
Andrei Pop
*1985 Dej, Rumänien, Studium an der Universität für Kunst und Design Cluj-Napoca, Rumänien, seit 2010 lebt und arbeitet der Künstler in Hamburg. Die Darstellung des menschlichen Körpers ist für den Künstler niemals eine bloße Wiederholung des Realen - sie erwächst aus einer leisen, beständigen Suche nach einem inneren Ausdruck. Das Bild formt sich auf einem experimentellen Weg, in einem langen, kaum vorhersehbaren Prozess.
Christian Hahn
*1969 Nürnberg, Studium an der Hochschule für Gestaltung, Hamburg und im Anschluss an der HfBK bei Prof. Olav Christopher Jenssen und Prof. Werner Büttner. Meisterschüler bei Prof. Olav Christopher Jenssen, seit 2010 Professor für Malerei/ Kunst an der HAW Hamburg. Lebt und arbeitet in Hamburg. In den Werken von Christian Hahn werden unterschiedliche Wirklichkeitsfragmente miteinander verwoben. Die surreal anmutende Multidimensionalität der heutigen Welt wird dargestellt. Eine gesampelte, dekonstruierte Wirklichkeit. Gegensätze wie das Natürliche und das Künstliche werden dabei herausgearbeitet. Das Verhältnis von Mensch und Natur ist ein wiederkehrendes Motiv in seinen Gemälden.
Christina Hojabri
*1972 Hamburg, lebt und arbeitet in Hamburg. Die Malerin entdeckte in ihrem „zweiten Leben“ die Leidenschaft zur Kunst; ihr Stil ist abstrakt und expressiv. Sie geht erfrischend unverstellt mit ihrer Kunst um und untersucht fragile Zustände, Figuren und räumliche Landschaften.
Henning Kles
*1970 Hamburg, Studium an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft, Hamburg und im Anschluss an der HfBK, Professor für Malerei/ Kunst an der HAW Hamburg. Lebt und arbeitet in Hamburg.
Horst Güntheroth
*1959 Eschwege, Künstler – und Quantenphysiker. In vielen seiner Gemälde lässt sich der Hamburger Maler durch wissenschaftliche Erkenntnisse sowie durch Strukturen im Kosmos und Mikrokosmos inspirieren. Oft spielen dabei nur Aspekte eine Rolle. Meist verfremdet er Universales und Irdisches, verknüpft naturwissenschaftliche, philosophische und ästhetische Betrachtung.
Jan Köhnholdt
*1977 Hamburg, Studium der freien Malerei an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, bei Prof. Hubert Schmalix, Prof. Peter Dressler, Prof. Amelie von Wulffen, lebt und arbeitet in Hamburg.
Sein Malprozess – den er sich in seinem Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien angeeignet hat – beinhaltet eine routinierte Abfolge: Zunächst reagiert Jan Köhnholdt auf für ihn optisch anregende Motive. Meist sind dies Menschen in ihrer Gestalt oder auch im Kontext in für ihn besonders beeindruckenden Ereignissen. Deutlich reduziert in der Form, dabei auffällig in kontrastreicher Farbigkeit, malt er akribisch seine Inspirationen als Skizze, bevor er im nächsten Schritt seine Entwürfe auf großen Leinwänden zur Vollendung bringt.
Muriel Zoe
*1969 Ludwigshafen, in Norddeutschland und Südindien aufgewachsen, Studium an der HAW, Hamburg. Ausgangspunkte ihrer Malerei sind eigene Skizzen, Fotos, Screenshots und Erinnerungen - Fundstücke aus dem Alltag, an denen die Künstlerin intuitiv hängenbleibt. Im Malprozess kann die Künstlerin diese Fundstücke genauer untersuchen und in etwas Neues verwandeln. Diese Transformation mit Mitteln der Malerei ist das, was Sie vor allem interessiert und begeistert.
Penny Monogiu
*1989, Zypern, studierte Malerei und Ikonenmalerei an der Kunsthochschule Athen - die Jahre ihres Studiums fielen mit der griechischen Finanzkrise zusammen, die ihre künstlerische Entwicklung nachhaltig beeinflusste. In dieser Zeit entfernte sich ihre Arbeit zunehmend vom Realismus und entwickelte sich hin zu einer expressiven, emotional aufgeladenen Bildsprache. Im Zentrum ihres Schaffens stehen Fragen von Identität und Identitätskrise, Weiblichkeit sowie in jüngerer Zeit Mutterschaft. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen verbindet Monogiou kunsthistorische, religiöse und feministische Perspektiven und greift dabei auch auf Bildtraditionen der griechischen Antike zurück, insbesondere auf deren Vorstellungen von Schönheit und gesellschaftlichen Rollenbildern.
Pippo Kudi
*1984 Hamburg, ist ein freischaffender Künstler, der sich nach über einem Jahrzehnt als Startup-Gründer in der Kreativbranche bewusst der abstrakten, großformatigen Malerei zugewandt hat. Mit diesem Schritt knüpft er an seine künstlerische Herkunft an und überführt unternehmerische Erfahrung in eine eigenständige visuelle Sprache. Seine Arbeiten basieren konsequent auf persönlichen Erlebnissen - sein künstlerischer Prozess beginnt dabei nicht mit der Leinwand, sondern mit dem Text: Reflexion, Verdichtung und konzeptionelle Struktur bilden die Grundlage, aus der sich die malerische Umsetzung entwickelt. Das Ergebnis sind abstrakte Kompositionen, die weniger auf eindeutige Lesarten abzielen als vielmehr auf Offenheit und individuelle Interpretation.
Rudi Kargus
*1952 Worms, nach seiner Karriere als Profifußballspieler, beschäftigt sich seit 1996 intensiv mit der Malerei. Rudi Kargus malt kraftvoll, ausdrucksstark und bevorzugt dabei große Formate. Befreit von Zwängen vergangener Zeiten, konzentriert er sich auf selbst gesuchte Herausforderungen in der Malerei, die heute sein Leben bestimmen. Seine Ölgemälde wirken anarchisch, stecken inhaltlich und formell voller Brüche und bewirken dadurch Irritation.
Ulrich Bittmann
*1950 Köln, nach seiner Tätigkeit als Artz beschäftigt sich der Künstler mit der Malerei. Ulrich Bittmann öffnet mit seinen Werken für die BetrachterInnen ungewöhnliche Perspektiven im Dialog mit seiner Kunst. In seinen mehrschichtigen Bildwelten – im Zusammenspiel von malerischen Texturen und Farben, Verzerrung und Verfremdung von Blickwinkeln und Figuren – erschafft der Künstler seltsam anmutende eigene Realitäten auf seinen Leinwänden. Selbst kleine Bildausschnitte sind gelungene und eigenständige kleine Meisterwerke, die sich anekdotisch zusammenfügen als Gesamtarrangement.